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Man hat einige Überreste von Hütten und Steinwerkzeugen der Bronzezeit und Eisenzeit entlang des Ufers der Lesinasee
gefunden. Der Ursprung der Stadt reicht in das 6. Jahrhundert zurück.Nach Meinung einigen Forscher stammt der Name von Lesina, der gleichnamigen Insel an der dalmatischen Küste ab. Andere Forscher
sagen, daß die Stadt von autochthonen Fischern gegründet
wurde. Man hat auch römische Zeugnisse gefunden: um das Jahr 1254 wurde die Stadt Bischofssitz.Interessant ist der ehemalige
Bischofspalast.In der Nähe von "Marina di Lesina" kann man neben einen
Kanal, der am Meer mündet, die "Pietre nere" (Schwarze
Steine) sehen. Dies sind vulkanische Gesteine der triassischen
Zeit. Entlang des Ufers kann man Fischer, die ihre Netze
reparieren, und die typischen langen und schmalen
Lagunenboote, "Sandali" genannt, beobachten.Das Wasser der Lagune ist
brackig: es wird durch eine Wasserader, die aus einem erloschenen Vulkan gespeist und durch drei Kanäle mit dem Meer verbunden.Plinius der Ältere erwähnte die Lagune in seiner
"Naturalis Historia" den See als "Locus
Pantanus".Der See und das umliegenden Gebiet bildeten die Grafschaft von Lesina; eine der 34
Grafschaften, in die Arechi, ein longobardischer Fürst, das Herzogtum von Benevent im Jahre 780 n.Chr. teilte.Die cassinischen Mönche errichteten ihr erstes Kloster wegen der günstigen geographischen Lage und der wirtschaftlichen
Sicherheit, die der Fischreichtum versprach, in der Provinz von Foggia an den Ufern der Lagune.Dies war auch gastronomisch
motiviert, weil die Aale der Lagune eine wichtige Nahrungsressource darstellten
(die zönobitische Diät sieht nämlich kein Fleisch vor). So erbauten sie in kurzer Zeit zunächst ein Kloster auf einer der Inselchen und später zwei Abteien in der Nähe der Lagune.Es gibt keine Zeichen der alten Kathedrale
mehr, aber man kann noch Spuren des Klosters auf der Insel von "San Clemente" finden.Die Zeichen der Religiosität sind klar in der Kirche von "San Primiano", im Zentrum des alten Örtchens zu
sehen. Aber auch in der Abtei von "Santa Maria di Ripalta", die auf der seltsamen Wald-Insel
liegt, deren Vegetationszone die reichste des ganzen Gebietes
ist: es handelt sich hierbei um einen 18 Kilometer langen Streifen auf einem
Sandboden, auf dem eine große Verschiedenheit von Pflanzen wächst.Die Abtei von "Santa Maria di Ripalta" liegt in einem kleinen Außenort von Lesina, der von dem homonymen Kastell umschlossen ist und der zwischen dem rechten Ufer des Flusses "Fortore" und der Lagune
liegt. Die Kirche war auch Sitz einer
Zisterziensergemeinschaft, die sich gegen das dreizehnte Jahrhundert hier niederließ.Im Jahre 1627 zerstörte ein gewaltiges Erdbeben einen Teil des Gebäudes. Die Zölestinen bargen es Anfang des achtzehntes
Jahrhunderts. Gioacchino Murat schenkte Ripalta im Jahre 1809 seinem
Polizeiminister, als dieser Mönchsorden beseitigt
hatte.ManfredonienEinwohner: 59.456Höhe: 5 m ü. NN.Manfredonien wurde von Manfredi, dem Sohn von Friedrich II am Fuße des Gargano am Strand auf den Ruinen des alten Sipontum im 13. Jahrhundert gegründet. Manfredi siedelte die Bevölkerung des alten Siponto ungefähr drei Kilometer weiter weg von den ungesunden Moor
um, das letzten das Leben schwer machte. Nach dem Tod von König Konrad
IV, beschloß Manfredi die Gründung dieser neuen Stadt, und er erteilete mit dem
"Dekret von Orta" (November 1263), den Leuten, die in der neuen Stadt leben
wollten, den Freibrief hierfür, für die Dauer von ungefähr zehn Jahre.Mittlerweile ging gerade Karl von Anjou nach Italien von den Guelfen bevorzugt hinunter.Auf den ersten Dokumenten der Anjou wurde die Stadt nach der Schlacht von Benevento (1266) vom
Sieger, Karl I , König von Neapel, "Sipontum
Novellurn"genannt. Am 13. Mai 1266 wurde die Münzprägestelle von Manfredonien nach Brindisi
verlegt. Und am 8. April 1278 bestimmte Karl, daß die berühmte
Glocke, die König Manfredi hatte giessen lassen, nach Bari gebraucht
werde, um der Thaumaturg S. Nicola für die Verbesserung der Gesundheit seines Sohns Philipp zu
danken. Das erste Dokument der Anjou, in dem sich der Name von Manfredonien
findet, reicht auf das Jahr 1272 zurück, als König
Karl, seinem ältesten Sohn, der ebenfalls Karl hieß, das Land von "Honoris Montis Sancti Angeli"
verlieh; dieses Land gehörte Manfredi Maletta, dem Onkel von König Manfredi.Seitdem überwog der Gebrauch dieses Namens.Das swebischen
Kastell, das heute "Museo Nazionale" ist, in dem sich viele "Stele
Daune" (daunischen Stelen) finden (aus prähistorischer
Zeit, eine Sorte Grabsteine verschiedener Größen), die alten Häuser und die Kirchen sind Zeichen der reichen Geschichte der Stadt.Die wichtigste Kirche ist die Abtei von "San Leonardo" von Siponto (1100), ein typisches Beispiel der romanischen Architektur in Apulien.Manfredonien ist heute bekannt für ihren
Karneval. Es gibt auch Spuren aus dem Hochpaläolithikum in der "Grotta
Scaloria" (Grotte Scaloria), wo man einige Funde der traditionellen-menschlichen Kultur und Knochenfunde von mindestens zwanzig Tierarten
(wie dem Ur, dem Steinbock, dem Elch, dem Hirsch, dem Luchs
usw.) gemacht hat. MattinataEinwohner: 6.385Höhe: 70 m ü. NN.Mattinata ist ebenfalls sehr alten
Ursprungs. Archäologische Forschungen haben gezeigt, daß das Gebiet von Mattinata, wie auch das ganzen Gargano, von Menschen der ersten Steinzeit bewohnt war, und daß in diesem Gebiet alle Phasen des prähistorischen Lebens stattgefunden
haben.Man hat viele Steingutwaren oder Gegenstände aus Metall
(wie Kieselmesser, Schaber, Pfeile, Äxte, Waffen,
Fibeln, Ringgesimse, Amulette) gefunden. Auf dem Saracenosberg (monte Saraceno), Vorberg der Bay von Mattinata, hat man alte Häuser
gefunden, die das Volk der "Dauni" errichtet
hat.Man hat die "daunischen Stelen" gefunden und Einschnitte auf
Steinplatten, die für das Begräbnis benutzt werden. Das Gebiet wurde später von den
"Japigi", "Pelagi", und "Elleni" bewohnt.Es ist
sicher, daß östlich von Mattinata, ungefähr zwei Kilometer vom
Strand, schon mal eine Stadt war; diese sehr alte und wichtige Stadt hieß
Matinum. Das ist durch Funde, wie zum Beispiel orientalische
Marmore, Mosaikböden, Grüfte, unterirdische Straßen, Aquädukte, viele Gold-, Silber- und Bronzemünzen, auch griechische Münzen und römische Glocken
belegt. Man kennt zwar nicht genau das exakte Datum des Verschwindens von
Matino, aber es ist sicher, daß die Stadt am Anfang des 12. Jahrhunderts nicht mehr bestand.Der Name "Mattinata" kommt schon in einem Diplom (1103) des Grafs Wilhelm von Monte Sant'Angelo für den Abt Giovanni de Curte
vor. Der Name stammt von Matino ab, das heißt aus matino
geboren. Man liest in einer Bulle aus dem Jahre 1158 von Adriano
IV, den Name "Mattinatella", das heißt kleine "Mattinata". In diesem Gebiet findet man viele Klöster und
Kirchen: die Klöster des "Basiliani", von "
S.Stefano", von "Pulsano", von "Monte Sacro", von
"Sperlonga" und die Kirchen von "Santa Maria von Mattinata und
Mattinatella".Aber die Häuser waren sehr verstreut, diese waren meistens
Grotten, Strohschober und elende Behausung. Erst vom XVI Jahrhundert an entstanden viele
Bauwerken: Landhäuser und Türme.Slawen, Ungarn und Griechen überfielen die Bevölkerung dieser kleinen
Stadt. Die häufige Piraterie durch die Türken veranlaßte sie im Jahre 1537 zum Bau der Wachttürme auf dem Monte Saraceno, in der Nähe von Mattinata und auch auf dem Monte Barone, von Seiten Don Pedro aus Toledo. Der Ursprung der Stadt reicht bis auf das Jahr 1780 zurück, als man einige Strohmieten auf dem Hügel
"Castelluccio" bautet.1955 wurde sie zur unabhängigen
Gemeinde, früher war sie ein Vorort von Monte S.Angelo. Wichtig ist die Kirche von
"S.Maria della Luce", die damals im eine Klosterkirche mit dem Name
"S.Marta" war; vor dem Jahre 1158 war sie der benediktinischen Abtei von Monte Sacro
unterstellt. Sie wurde im Jahre 1842 als Pfarrkirche gestiftet und zum Bischofssitz
erhoben. Auch die Landkapellen von Incoronata und S.Matteo waren Ziele von
Pilgerfahrten. 1838 wurde der Stadtbezirk mit dem Lateranvertrag gegründet. Man kann Monte Sacro (872 m) von Mattinata aus über eine neun km lange Landstraße erreichen.Der Bischof von Siponto, Lorenzo
Maiorano, ging während des 5. Jh ( nachdem er in der heiligen Grotte von Monte S:Angelo gebetet
hatte) dorthin, um den Tempel, der der Heidengottheit Giove Dodoneo geweiht war, zu vernichten und um denselben zum christlichem Tempel zu
weihen. Später wurde der fortan Tempel von SS.Trinità genannte
Tempel, vergrößert und er wurde von einer Gemeinschaft von Mönchen
bewohnt. Die alte romanische Kapelle reicht in das 5.-6. Jahrhundert zurück; das
Kloster, später gegründet, reicht bis in das 9.-10. Jahrhundert zurück. Monte
Sant'AngeloEinwohner: 14.250Hohe: 843 m ü. NN.Monte sant'Angelo liegt auf der östlichen Wand des "Monte degli Angeli" und ihre Geschichte ist eng mit dem Kult um den Erzengel Michael
verbunden. Für ihn steigen seit 1500 Jahren Kaiser und
Heilige, Männer von jedem Stand und Klasse, auf dem Heiligen
Berg, um zu beten.Seine Gründung ist mit drei Erscheinungen des Erzengels
verbunden. Die erste geschah am 8. Mai 490. Ein Mann, Elvio Emanuele, damals Gargano
genannt, wurde von einem Pfeil schwer verletzt, den er selber nach einem gejagten Stier warf und später wurde der Stier auf den
Knien, einer Grotte auf "Monte Gargano" gegenüber ,
gefunden. Als die Kunde dieses Wunders den damaligen Bischof von Siponto, Lorenzo
Maiorano, erreichte, befahl dieser drei Tage Gebet und
Fasten, um heilige Erleuchtung zu erhalten.Am dritten Tag erschien ihm der Erzengel in
Traum, während er in der Kirche von Santa Maria von Siponto betete und der Erzengel bestätigte
ihm, der Schöpfer des Wunders zu sein und daß er die Grotte auf dem Berg als Aufenthalt seines Kultes
vorzog. Die zweite Erscheinung geschah am 29 September des Jahres 492. Die Stadt von Siponto wurde von den
"Eruli" zusammen mit den Neapolitanern
angegriffen. Der Erzengel erschien dem Bischof wieder im Traum und er riet ihm zu einer Strategie, um die Kampf zu gewinnen.Am 29 September des Jahres 493 stieg Lorenzo Maiorano zusammen mit sieben apulischen Bischöfen auf den
Berg, um dem Heiligen für den Sieg zu danken. Bei dieser Gelegenheit erschien ihm der Erzengel erneut und
zeigte, daß in dieser Grotte die heilige Basilika schon begründet worden war. Als sie in die Grotte
hereinschritten, fanden sie den Altar liturgisch geschmückt und auf dem Altar ein Kreuz und die Spur des Heiligen auf einem
Stein. Die Historiker behaupten dagegen, daß die drei Erscheinungen zu verschiedener Zeit der Geschichte des Wallfahrtsortes geschehen
sind. Die Erste passierte in byzantinischer Zeit, die anderen zwei Erscheinungen in der Zeit des langobardischen Herzogtums von Benevento. Die Byzantiner erhöhten die Wichtigkeit des
Wallfahrtsortes, besonders die Kaiser Tiberio, Trace und Eraclio.Bevor die Langobarden den Wallfahrtsort wieder verließen, plünderten sie ihn gegen Mitte des 7. Jahrhunderts
aus. Er wurde dem Herzogtum von Benevento einverleibt. Die "Saraceni" überfiehlen die Stadt mehrfach und plünderten den
Wallfahrtsort. Gegen das Jahr 1000 nahmen wiederum die Byzantiner das Gargano und die Stadt in Besitz.Der Wallfahrtsort hatte während der Kreuzzüge und der normannischen Besetzung große Bedeutung gewonnen und wurde es eine verpflichtende Etappe der Reise ins Heiligen Land (Terra Santa). Auf jeden Fall war das Erscheinen des Heiligen Michaels wichtig für die Behauptung des Christentums in diesem
Gebiet; dieses Erscheinen zeichnete den Übergang vom heidnischen Kult
(des Prophet Calcante, des griechischen Gott der Medizin Esculapio und von anderen
Gottheiten) zum christlichen Kult .Dieser heilige Ort bekam im Jahr 1550 das Vorrecht des vollkommenen Ablaß, so daß es von jedem besucht wurde und vor zwei oder drei Altären gebetet
wurde. Am 5 März des Jahres 1997 hat der Papst Giovanni Paolo II den vollkommene Ablaß in Perpetuum
verliehen. In der Vergangenheit hieß der Berg, auf dem Monte Sant'Angelo
liegt, Drion (Eiche).Das Panorama ändert sich von dem Meer und den Strände von Manfredonien und Mattinata hin zu den Tälern und Abhängen des
"Umbra-Waldes" (Foresta Umbra). Die Stadt bildet gegenüber dem Wallfahrtsort des heiligen Michael eine wichtige architektonische
Gesamtheit: die Überreste der Kirche von San Pietro, Santa Maria Maggiore und die "Tomba di
Rotari" (Rotaris Grabmal) (Baptisterium von San Giovanni). Die Kirche von San Pietro geht auf das 8. oder 9. Jahrhundert zurück. Die einzige Überreste der alten
Kirche, die erhalten geblieben sind, sind die Fassade des siebzehnten
Jahrhundert, die Rosette und die apsidiale Struktur. Nebenan liegt die Kirche von Santa Maria Maggiore, von der man den Zeitpunkt ihrer Errichtung nicht
kennt. Es gibt in dem Tympanum des wertvollen Portals eine
Inschrift, die über Erweiterungsarbeiten im Jahre 1198
berichtet. Die Lunette stellt die Madonna mit Kind, zwei Engel und zwei Gestalten dar. Die "Tomba di
Rotari"(oder Baptisterium von San Giovanni) geht bis ins 12. Jahrhundert zurück. Ungesichert ist allerdings sein Ursprung als
Baptisterium, Glockenturm und Grabstätte. In diesem Baptisterium gibt es eine
Grabnische, aber es ist unwahrscheinlich, daß Rotari, berühmt für das Edikt und als König der
Longobarden, dort begraben wurde .Sehr schön ist die Taufkoncha und die Skulputuren der Festnahme
Jesus. Das Schloß erhebt sich steil über dem Tal, rechts des
Wallfahrtsorts. Der erste Bau geht auf das neunte
Jahrhundert, auf Befehl Orso I, Bischof von Benevent, zurück. Es wurde von den
Normannen, den Anjou und den Aragoniern vergrößert. Friedrich II verschönerte es und verweilte dort
oft. Es war auch den Wohnort von Karl III von Durazzo, König von Neapel und
Ungarn. Dort wohnte auch der Herr der Ehre von Monte Sant'Angelo, der den Gargano und einige Städte der "Tavoliere" und der "Molise"
beherrschte. In einem Flügel des Klosters von San Francesco liegt das ethnographische Museum
"G.Tancredi", eines der wichtigsten Museen ganz Apuliens und Süditaliens.Sehr eindrucksvoll ist der mittelalterliche Stadtteil
"Junno" mit seinen weißen Häusern, die sich an den Hängen des Berges
scharen, die von der Geschicklichkeit der örtlichen Erbauer
zeugt. Zu besuchen ist auch die Kirche von San Salvatore, die sich auf dem Tempel
erhebt, der Pilunno des Illyriens geweiht ist. Dem Tempel gegenüber gibt es den Stadtteil "Grotte", der aus in den Berg gegrabenen Häuser
besteht. Einige Kilometer weiter vom Zentrum liegt die Abtei von Pulsano, die ebenfalls in den Fels gegraben
ist. PeschiciEinwohner: 4.335Höhe: 90 m ü. NN.Peschici liegt im nördlichen Teil des Gargano und beherrscht die Seelandschaft von einem
Fels. Man denkt, daß Euripio, Kommandant der "Schiavoni",Peschici im Jahre 970 gegründet
hat, um hier die Küste von den Sarazenen zu befreien,. Der Name
hat, in der Tat, slawischen Ursprung und bedeutet er "Sabbia pura"
(reiner Sand) und die Mundart hat noch einige Wörter jener Sprache.Der alte Stadtkern hält sich sehr gut in der "Recinto baronale "
(Baronseinfriedung). Die alten und vornehmlich mittelalterlichen Häuser wurden um das alte Kastell aus dem 13. Jahrhundert
erbaut, das, zusammen mit dem Turm der Brücke (Torre del Ponte), inzwischen eingetragenes Denkmalgut der Region
ist. Im historischen Stadtkern gibt es die Kirche von "Santa Maria del Suffragio"
(von dem Purgatorium benannt); ihre Architektur ist einfach und
bescheiden. Einen Kilometer hinter den Gebäuden erhebt sich die berühmte Kirche von "Santa Marie delle Grazie", die ehemalige Basilika von Calena
(elftes Jahrhundert), das wohl berühmteste Denkmal des Gargano.Die Basilika wird durch einen Komplex von zwei Kirchen
gebildet; die größere hat eine Apsis und einen
Segelglockenturm, der einige feine Einzelbogenfenster und Dekorationen mit Blumenfliesen
aufweist. Andere Strukturen der Kirche finden sich auf der nördlichen
Seite. Die Kirche wird am 8. September jedes Jahres wieder geöffnet. Sie war auch eine wichtige benediktinische Ansiedlung seit dem Jahr 1000, und um sie wurde von den Abteien von Montecassino und Tremiti
gestritten, später wurde ihr ein autonomer Status
zuerkannt.Stille Buchten und bezaubernde Grotten wechseln einander
ab, und höher auf der Küste gibt es viele Leuchttürme. In der Nähe der Bucht von Manacore gibt es eine sehr wichtige prähistorische Grotte. Rignano
GarganicoEinwohner: 2.400Höhe: 590 m ü. NN.Der "Balkon des
Apuliens": das ist der Spitzname von Rignano
Garganico. Von hier oben sieht man den Golf von
Manfredonien, das Profil von "Castel del Monte", den Vulture
(Berg) und sieht man an der andere Seite die Gipfel des "Maiella" und "Gran Sasso
d'Italia".Ein wunderschönes Panorama!Die Geschichte von Rignano ist sehr alt: das Gebiet war seit der prähistorischen Epoche
bewohnt, wie die Gemälde in der nahe gelegenen Grotte
"Paglicci" belegen, die bis ins Paläolithikum zurückreichen. Die erste Erwähnungen Rignanos gehen auf das Jahr 1100 zurück. 1158 wurde es der Abtei von
"Montesacro" zugeschlagen. Einige Spuren der Vergangenheit sind zum Beispiel der Baronsturm und der feudale
Palast. Sicherlich ist die Ausgrabungstätte der "Grotte
Paglicci" die wichtigste Europas. Rodi
GarganicoEinwohner: 3.981Höhe: 42 m ü. NN.Es gibt auch in Rodi Spuren prähistorischer menschlicher
Ansiedlungen. Die Urkunden, in denen Rodi das erste Mal erwähnt
wird, gehen auf das Jahr 1092 zurück. Das Örtchen wurde von den Venezianern
ausgeraubt. 1240 wurde Rodi ein Lehen verschiedener
Familien. Ferdinand I von Aragonien eroberte Rodi im 1461. Es wurde auch von den
"Carafa", den "Carracciolo", "de Felice", und den
"Cavaniglia" regiert.Von dem Dorf sieht man die garganische Küste. Zu besuchen ist der romanische Wallfahrtsort der "Madonna della Libera" und die Kirche von "San Nicola von Mira". Es gibt ausserdem das Kastell des Marchese Cavaniglia aus dem Jahre 1689 mit seinem Wachturm zu
besichtigen.
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Einwohner: 6.682Höhe: 5 m ü.
NN.
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