MONTEROSSO und das SANKTUARIUM
der NOSTRA SIGNORA di SOVIORE

Das Dorf Monterosso liegt in der ausgedehnten Bucht, die durch die Klippenkueste der Cinque Terre gestaltet und im Nord-Westen von der Spitze des Mesco (Punta Mesco) begrenzt ist. Der steinige Huegel der Kapuzinermoenche, trennt das altertuemliche Dorf vom Lungomare von Fegina.

Am Eingang des Dorfes steht die Pfarrkirche, dem Hlg. Giovanni Battista gewidmet; ein herrliches Beispiel von ligurischer Gotik. Die Fassade ist mit einer Rosette geschmueckt und mit den typischen Streifen des weissen Marmors und gruenen Serpentingesteins (lokales Gestein) verziert.

Auf dem gleichen kleinen Platz, zeigt sich das Oratorium „Mortis et Orationis“, Sitz der Confraternita dei Neri. In der Mitte des Dorfes, noch ein Oratorium, das zum Hlg. Kreuz betitelt, und Sitz der Confraternita dei Bianchi ist. Monterosso wird vom altertuemlichsten Marianischen Sanktuarium ueberragt und ist der N.S. di Soviore geweìht.

Zum Anlass des Anno Santo, haben die Kirche und die an sie anschliessende karakteristische Fremdeinwohnung, sich einer radikalen Verwandlung unterziehen muessen, die bewílligt, jetzt die Raeume in all ihrer Schoenheit zu geniessen, so wie sie uns im Laufe der Jahrhunderte zugekommen sind. Herrlich und Einzig ist das Panorama, das man vom weiten Platz vor dem Sanktuarium geniest.

Das Sanktuarium von Soviore Ist ein Jubilaeumssanktuarium. Dieshalb gibt es die Moeglichkeit, dass nach Vorschrift der Kirche, taeglich Ablass der Suenden gewaehrt wird, waehrend in den anderen Kirchen es nur bei Gelegenheit der Festlichkeit des Patrons moeglich ist.