ZU FUSS VON MONTEROSSO ZUM SANTUARIUM
Und einwenig Geschichte lernent

    

    

Der Anstieg zum Sanktuarium der Madonna di N.S. di Soviore ist eine klassische Wanderung in diesem Gebiet.

Man geht von Monterosso ab, gegen den Norden des Dorfes die Strasse Roma aufsteigend, bis zu einem eisernen Kreuz, von dem aus der altertuemliche, steingepflasterte Saumpfad beginnt. (Er ist vom C.A.I. mit 9 angezeichnet worden). Wir ziehen ruhig dahin, die Landschaft bewundernd die sich hinter unserem Ruekken fortwaehrend verbreitet, bis sie die asphaltierte Strasse ueberragt; jetzt kommt man in einen dichten Fichtenwald und der Pfad ist nach den Mysterien der Via Crucis gezeichnet. Kurz bevor man zum Sanktuarium gelangt, befindet sich die Kapelle der Auffindung, von der wir spaeter reden werden.


Das Sanktuarium befindet sich auf Hoehe 465; es ist das Altertuemlichste von ganz Ligurien und von seinem weiten Platz koennen wir das herrliche Panorama, das uns in den Tagen der Tramontana (d. Nordwind erlaubt) - die Berge der Corsica suedlich, und die Alpen gegen den Monviso, im Westen, weit ueber die Ebene von Savona - zu bewundern.

Die aus Holz geschnittene Madonna mit dem Kind, ist anscheinend auf das gahr 600 zuruek zu fuehren und trifft bei uns durch eine betreubte und singulaere Geschichte ein.


Im Jahre 640, waehrend des Einfalls der longobardischen Truppen der Rotari, versteckten dir Einwohner des altertuemlichen Dorfes von Albereto, in den Bergen nordlich von Monterosso, die wertvolle Statue, vor den Besetzern und tber ein Jahrhundert wusste man nichts mehr von ihr; am 7.Juli 740 kam ein Priester ueber einen Steg, in der Naehe von wo sich heute da&;, Sanktuarium erhebt; er bemerkte eine weisse Taube, die auf beharrlicherweise vor ihm herumflatterte, umkich schliesslich itten in die Dornenstraeushe zu werfen, die am Rand dea Steges m standen. Von dieffem Vorfall betrbfsen, suchte der Priester die Taube in den Stráuchern. dabei roch er einen misteridsen Duft der unter einem grossen Stein hervorkam.

Da er sofort sah,daso er es alleine nicht haette schaffen kbnnen den Felsblock zu verschieben, ging er um Hilfe zu suchen. Mit Hilfe einiger Bawern dea Dorfes,verschoben sie den grossen Felsblock und zu ihrem grdssten Erstaunen sahen si vor sich die Statue der í@ Madonna. Der l@riester.;èab sich in tiefes Gebet und 'blieb so unbeweglich,dass die Bauern die ihm geholfen hatten, erschraken und Hilfe suchen gingen;nach ihrer RUb-kkehr aber,war die Statue nicht mehr da und der Priester wusste das Ge= schehene nicht zu erkláren. Die Nachforsdhungen neuerdings aufgenommen, bis zum Tag, an dem man die Statue etwas hdher gelegen bei einem grossen Kaátanienbaum auffand.

Niemand mehr verschob die Statue, und rund um sie her baute man eine kleine Kapelle, Auffìndung, genannt, die im Laufe der Zeit das jetzige Sanktuarium wurde. Im Jahre 1000,wáhrend Ottone III auf Rom zuzog,um zum Kaiser gekrgnigt zu werden,hielt er in Chíesanuova di Levanto an,71i ala Gast der frommen Familie Zattera, die, ,rie alle Einwohner der Ddrferder Madonna sehr ergeben waren.Auch er beschloss also der Madonna seine IRlitéj@bietung zu bezeugen und bezog grossen Trost und Weíssheit daraus.

Die Statue,die am 10.August 1749 gekrdnt wurde,wird alle 25 Jahre in Pilgerung nach Monterosso zu den Jubiláums= festen getragen,denen die Einwohner sehr ergeben sind.